Termine

Unsere Selbsthilfegruppe findet 1 mal pro Monat statt. Termine gebe ich nachfolgend bekannt:

nächster Termin 2024: Freitag 26. Juli 2024
Zeit: 18:00 bis 20:00 h
Gruppenleiter: Thomas Arendt
stellvertretende Gruppenleitung: Daniela Wolter
Bitte beachten: Es gilt die aktuelle
Coronaschutzverordnung für NRW , erweitert für die Gruppe gilt bis auf Widerruf 2G+,
beschrieben unter der Anfahrtsbeschreibung.
Änderungen werden auf dieser Seite bekannt gegeben.
Ort: 51427 Bergisch Gladbach (Refrath)
Vürfelser Kaule 53, 2. Etage (Aufzug vorhanden)
Folgetermine: jeden letzten Freitag im Monat

Anfahrt:
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Bushaltestelle Refrath, direkt gegenüber, Linie 451 + 452
KVB Linie 1, Haltestelle Refrath, ca. 100 m
Mit dem Auto:
A4 aus Köln/Olpe, Abfahrt Refrath, in Richtung Bergisch Gladbach,
3. Ampel links abbiegen in die Vürfelser Kaule/Dolmannstaße,
Parkmöglichkeiten befinden sich in unmittelbarer Nähe.


 

Corona: Selbsthilfegruppen-Treffen


Seit 1. Februar gilt in NRW eine neue Corona-Schutzverordnung. Weiterhin gilt: Selbsthilfegruppen können sich unter den „normalen“, vor Corona üblichen, Bedingungen treffen. 

Für die Treffen von Selbsthilfegruppen (diese werden wie „Bildungsangebote“ behandelt) entfällt die Masken- und Testpflicht (§3 und §4).

Die Einhaltung der allgemeinen Verhaltensregeln zu Abstand, Hygiene und Masken (sogenannte AHA-Regeln) wird empfohlen (§2, Abs.1).

Die Bürgertestungen für Selbsthilfegruppen sind laut der Coronavirus-Testverordnung des Bundes kostenpflichtig, da die Treffen von Selbsthilfegruppen unter „Veranstaltung in einem Innenraum“ nach § 4a Abs. 1 Nr. 6 a) der Coronavirus-Testverordnung (TestV) fallen. Gemäß § 4a Abs. 2 TextV bei Bürgertestungen für die Fälle nach § 4a Abs. 1 Nr. 6 TestV ist ein Eigenanteil in Höhe von 3 € zu leisten. Mit dem ausgefüllten Formular hätten die Teilnehmenden von Selbsthilfegruppen Anspruch auf die sogenannten „Eigenanteils-Bürgertestungen“.

Die meisten Corona-Regeln sind weggefallen, es bleibt nur noch ein Basisschutz bestehen. Da sowohl die bisherigen 3G- und 2G+-Zugangsbeschränkungen als auch die allgemeine Maskenpflicht in Innenräumen entfallen, können sich Selbsthilfegruppen weiter unter den „normalen“, vor Corona üblichen, Bedingungen treffen. 

Abweichend hiervon gilt für Treffen unserer Selbsthilfegruppe die 2G+ Regelung.
* Ausnahme: nachgewiesene Impfunverträglichkeit 

Die allgemeinen Verhaltensregeln zu Abstand, Hygiene und Masken sind angemessen eigenverantwortlich und solidarisch zu beachten. 



Für unsere Gruppe gilt bis auf Widerruf:
2G+ Regelung wie folgt:
- vollständig geimpft und geboostert
- genesen und geimpft
- geimpft und Impfunverträglichkeit = aktueller Schnelltest* 
*tagesaktuell = nicht älter als 24 Stunden


Unsere Gruppe besteht aus betroffenen Frauen und Männer, die ihren Lebenspartner verloren haben oder ein Ihnen nahestehendes Familienmitglied. Das Ziel der Gruppe ist es, das Mitglieder positiv ins Leben zurück finden, den Weg aus der Trauer gemeinsam  zu unterstützen. 

Es handelt sich um eine offene Gruppe, d.h., wer da ist nimmt an der Gruppe teil.



Es besteht kein Zwang zur Teilnahme. Bedingt durch die Corona Pandemie kann es zu Ausfällen oder Einschränken der Präsenz Gruppentreffen kommen. Dies wird dann auf dieser Seite angezeigt.



Gruppenregeln



1. Zu Beginn und am Ende der Gruppensitzung wird eine Blitzlicht-Runde durchgeführt. Jede/r kommt reihum kurz zu Wort und berichtet über die augenblicklichen Gefühle und Erwartungen. Eine solche Runde ist auch dann nützlich, wenn das Gruppengespräch ins Stocken geraten ist, wenn nur „gelabert“ wird, wenn langes Schweigen eintritt oder heftige Konflikte aufbrechen. Konkrete Probleme sind in der Blitzlicht-Runde anzumelden, damit direkt im Anschluss darauf eingegangen werden kann. Am Ende der Gruppe erfolgt eine Abschlussrunde in der jeder Teilnehmer berichtet wie sie/er sich nun fühlt.


2. Dem Gruppengespräch muss kein festes Thema zugrunde liegen, es ist ja in aller Regel keine Diskussion. Der Gesprächsverlauf ist offen. Es sollte vereinbart werden, wenn einmal über ein bestimmtes Thema gesprochen werden soll, über die Themen hinaus werden Coaching-Tools einfliessen. Jede/r hat die Möglichkeit Themen einzubringen.


3. Jede/r ist für sich selbst verantwortlich. Jede/r bringt sich frei mit seinen Problemen, Gefühlen und Ideen ein.


4. Es kann immer nur eine/r sprechen. Dabei sollte jede/r den Mut zur „Ich-Form“ aufbringen. Die „Man"- oder „Wir-Form" sollte vermieden werden. Jede/r sollte sich direkt an die anderen Gruppenteilnehmer/innen wenden, mit ihnen und nicht über sie sprechen. Ebenso sollte auch nicht nur über die/den Verstorbene/n, sondern von sich, von den eigenen Gefühlen, Gedanken und Verhaltensweisen geredet werden.


5. Gefühle mit der größtmöglichen Offenheit äußern. Dies gilt insbesondere für „negative“ Empfindungen, die im Alltagsleben häufig unterdrückt werden: Schuld, Angst, Schwäche, Abneigung, Sorgen, Ärger, Gekränkt sein, Scham usw. Gerade diese Gefühle sind sehr wichtig für den Fortschritt der Gruppe und für die Kontaktfähigkeit der Einzelnen.


6. Störungen haben Vorrang. Wer nicht mehr zuhören kann, beunruhigt, traurig oder wütend ist, sollte das möglichst bald aussprechen. Die Gruppe unterbricht den Verlauf, um sich diesen Gefühlen zuzuwenden. Dadurch können schwelende Konflikte vermieden und auch bislang unerkannte Probleme offengelegt werden.


7. Eigenständigkeit respektieren. Nur über Meinungen kann diskutiert werden. Beim Erfahrungsaustausch gibt es kein „richtig“ oder „falsch“. Jede/r muss lernen, Erfahrungen und Gefühle als solche stehen zu lassen und nicht zu bewerten oder zu kritisieren. 


8. Probleme offen lassen, d. h., bei der Lösung der eigenen wie der Schwierigkeiten anderer sich unter keinen zeitlichen Druck setzen. Wie Probleme nicht von heute auf morgen entstehen, können sie auch nicht in kurzer Zeit gelöst werden. Daher ist es sehr wichtig, sich und anderen gegenüber Geduld zu entwickeln, auch wenn immer wieder die gleichen Probleme geäußert oder sichtbar werden. Deshalb sollten auch „Warum-Fragen“ vermieden werden, die in aller Regel von den Erfahrungen und Gefühlen wegführen.


9. Über die Gespräche in der Selbsthilfegruppe wird Außenstehenden gegenüber Stillschweigen bewahrt. Da sich die Gruppe ständig neu zusammensetzt, wird hierfür jede/jeder Teilnehmer während der Gruppenstunden eine Datenschutzvereinbarung unterschreiben.





10. Die vom Land NRW erlassen Hygiene Regeln sind in der jeweils gültigen Form einzuhalten. 



11. Kommunikation + Datenschutz: Die Gruppe tauscht interne Information über unsere Whats App-Gruppe aus. Information können bei Bedarf auch per Mail oder SMS an Mitglieder, die nicht an der Whats App-Gruppe teilnehmen, weitergeleitet werden. Weder
diese Webseite, noch die Whats App-Gruppe, sonstige interne Kommunikation der Gruppe
darf zu Werbezwecken, Weitergabe von persönlichen Daten oder Spendenaufrufen genutzt werden. Die Nutzung und Weitergabe von persönlichen Daten der Gruppenmitglieder ist untersagt.



Der Schutz der persönlichen Daten ist der Gruppe ein wichtiges Anliegen.





12. Die Teilnahme an der Gruppe ist kostenlos.



13. Die Gruppe ist im Selbsthilfeverzeichnis des Rheinisch-Bergischen-Kreises eingetragen. Wir kooperieren mit „Der Paritätische“, Selbsthilfe Büro Rhein-Berg.



14. Die Teilnahme an der Gruppe setzt einen Trauerfall – von dem das Gruppenmitglied persönlich betroffen ist – voraus.



15. Der Gruppenleiter organisiert und moderiert die Gruppe. Er ist während der gesamten Gruppenstunden auf alle anwesenden Mitglieder konzentriert, in der Regel auf das Mitglied, das gerade spricht. Er kann nicht in einzelne Gruppenmitglieder hinein sehen, kann nicht wissen was im Mitglied vor sich geht, registriert es deshalb oft erst einmal nicht. Er ist deshalb darauf angewiesen, die entsprechenden Reaktionen direkt aus der Gruppe/dem Mitglied heraus zu bekommen, um dann entsprechend reagieren zu können. Mitglieder müssen lernen sich direkt während der laufenden Gruppenstunden einzubringen. Nur so können Störungen direkt angesprochen und abgestellt werden.



Bergisch Gladbach, Oktober 2021



Der Gruppenleiter





Thomas Arendt